FCGIS | GIS der Zukunft | ALKIS und i++MAP

Liegenschaftsdaten im Umbruch

Seit Jahren gibt es schon bei den Vermessungsverwaltungen definierte Richtlinien, wie die Liegenschaftsdaten (Flurstücken, Eigentümer, Vermessungspunkte, ...) zu verwalten sind. Als Vertreter wären die alt ehrwürdige ALK (automatisierte Liegenschaftskarte) und das ALB (automatisiertes Liegenschaftsbuch) zu nennen. Nun sind diese Regelwerke, die in die Jahre gekommen sind und es war an der Zeit sich Gedanken zu machen.

Das neue Modell nennt sich nun ALKIS (amtliches Liegenschaftskatasterinformationssystem). Es ist eine von drei Komponenten innerhalb des übergreifenden AAA-Konzeptes (AFIS-ALKIS-ATKIS) der AdV (Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder). Das AAA-Projekt vereint folgende Ziele zur Verwaltung und Bereitstellung von Geoinformationen:

  • bundeseinheitliche Strukturierung
  • objektorientierte Datenhaltung
  • gemeinsame Integration der Geobasisdaten der Liegenschaften und Landesvermessung
  • Gewährung des Austausches über international anerkannte Normen und Standards
  • Pflege von Meta- und Qualitätsdaten

Diese so unscheinbar wirkende Liste bedeutet jedoch, das alle Geodaten der deutschen Vermessungsverwaltungen umstrukturiert werden müssen, was einen enormen Kraft- und natürlich auch Kostenaufwand bedeutet.

Eine weitere Konsequenz betrifft die Softwareanbieter, die mit ihrem Produkten diese ALKIS-Daten unterstützen müssen. Das gilt natürlich auch für Dienststellen, die speziell die Basisdaten produzieren und pflegen. Für den Austausch mit anderen Anwendungswelten wurde die NAS (Normbasierte Austausch Schnittstelle) definiert. Ein Schnittstellenformat zum Lesen oder Schreiben, Fortführen von ALKIS-Daten.

Es stellt sich nun die Frage, müssen alle, die Geodaten erfassen, diese in Zukunft ALKIS-konform strukturieren? Die Antwort ist nein, sofern man nicht für ALKIS Daten zuliefert, also ALKIS-Datenproduzent ist.

Zu berücksichtigen bleibt vielmehr, wie man ALKIS-Daten nutzen möchte (z.B. Grundkarte, Flurstücke, Gebäude ...) und ob man bei Bedarf Geodaten ALKIS-konform weitergeben muß.
Man sollte sich überlegen, wo "Schnittstellen" entstehen und entsprechende Services erforderlich sind, um die ALKIS-Welt zu integrieren. Also wo und wie man mit den ALKIS-Daten in Berührung kommt. Will man Daten  nur übernehmen oder auch ALKIS-Daten abgeben oder gar fortführen?

Mit unserer i++MAP-Produktfamilie unterstützen wir die Integration der ALKIS-Welt, die Sie nutzen können oder eben nicht. Sie erfassen immer normierte, standardisierte Geodaten und können diese bei Bedarf online via NAS ALKIS-konform exportieren oder importieren (Partnerprodukt).

 

 

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